Chronik von Mahlberg und Michelsberg
Jahre 1501-1600
1555 2. Februar
Hans Gerhart Graf zu Manderscheid, Blankenheim, usw., fordert die Aufbesserung des Zehnten “zu Schonaw und uff dem Malbergh”.
1556
In der Bibliothek des Jesuiten-Gymnasiums befand sich ein angefangenes, handschriftlich verfaßtes Missale für den Gottesdienst in der Michaelskapelle. Es ist vermutlich bei dem Brand von 1836 vernichtet worden.
1556
Erwähnung der St. Michaelsbruderschaft.
1574
Graf Carl von Manderscheid-Gerolstein (1574 - 1649) wird als Schenker der Kapelle auf dem Michelsberg genannt.
1580
Im Lagerbuch des Amtes Münstereifel heißt es:
“Das Ambt Munstereiffel ist verdeilt in sieben
Kirspielen (Kirchspiele) oder hondtschaften:
nemlich:
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Noethen
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Iversheim
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Schoenau, Mahlberg, Langscheid
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Tondorf, Huemmel, Lindweiler
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Kalkar, Weiler, Eschweiler, Nettersheim
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Kall, Keldenich, Heister, Soetenich
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Elsig”
um 1590
Auf einem losen Blatt im Münstereifeler Hospitalbuch steht folgendes:
“Rolla oder verzeignis des hoßpitals zu Munster Eyffell jahrlicher renthen vndt gefällen, so ahnietzo flußich, verbehaltlich deren, so vnflußigh seindt.....
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Von Mahlbergh werden von 4 stemmen, nemblich Pullen stam, Bautzen stam Geitzemer stam vundt Schobs stam, geliffert von iedem stam 1 sommer haben. -
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Schonaw. Zimmermanns Krist...; Thomaß Schnitzler 50 dhlr. - ”
1600
In der Jesuiten-Chronik “Schutz und Schirm etc.” wird berichtet, daß seit längerer Zeit eine Prozession von Münstereifel zum Michelsberg stattfand.
Anfang 17. Jahrhundert
Zinsen und Kurmeden zu Mahlberg, Schoenau und Hümmel werden fällig.