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Chronik von Mahlberg und Michelsberg

Jahre 1801-1850

1806

In der Franzosenzeit mußte jeder männliche Bürger Soldat in den Armeen Napoleons werden. Es existiert aus dem Jahre 1806 eine Befreiungsurkunde, aus der hervorgeht, daß der Militärpflichtige Jean Goir Blindert vom Militär wegen deformierter Füße befreit wurde. In diesem Falle mußte eine finanzielle Abgabe geleistet werden, da aber weder er noch seine Eltern dazu in der Lage waren, wurde Blindert auch davon befreit.

1807 8. Mai

Die Gemeinde Palmersheim, die von einer schweren Viehseuche befallen ist, beschließt, “solange das Dorf steht”, am Feste Michaelis-Erscheinung zum Michelsberg zu ziehen, an dem Umgang und Hochamt dort teilzunehmen und eine Opfergabe darzubringen, damit der hl. Erzengel Michael bei Gott Fürsprache einlege für die Befreiung der Gemeinde von der Viehseuche.

1806/1807

Steuerbescheid aus dem Jahre 14 der fränkischen Republik an Anton Rieck, Mahlberg. Die Franzosen führten nach der Revolution 1792 einen neuen Kalender ein, den Revolutionskalender. Er hatte jedoch nur 18 Jahre Gültigkeit, dann ging man wieder auf den bisherigen Kalender zurück.

1812

Mahlberg und Langscheid bilden eine Gemeinde, Mahlberg hat 45 Häuser und 198 Menschen, Langscheid 15 Häuser und 59 Menschen. Die Markung enthält 226 Morgen Ackerland, 50 Morgen Wiesen, 400 Morgen Waldung und 150 Morgen Hutweiden.

Der Viehbestand besteht aus: 20 Pferde, 4 Ochsen, 60 Kühe, 400 Schafe, 35 Schweine.

Die Nahrung der Einwohner beruht auf einem mißlichen Ackerbau, Schafzucht und Kohlenbrennen. Beide Dörfer haben weder Kirche noch Schule, sie halten sich nach Schönau. Es sind 25 Schulkinder.

1814 27. Mai

Am Mittag treffen drei Eskadronen russischer Kosaken ein und bleiben bis 3. Juni. Sie werden verteilt u.a. auf:

Schönau/Mahlberg 3 Offiziere 59 Kosaken 66 Pferde

Die Bevölkerung ist durch die ständigen Requisitionen vollständig verarmt. Man weiß nicht wo man noch Verpflegung und Futter hernehmen soll. (Requisition = Beschlagnahme).

1814 19. August bis 6. September

“No. 2419
Gestern ist das erste schlesische Grenadier-Bataillon unter dem Kommando des Herrn Major von Burghof in mein Amt eingerückt. Daßelbe ist auf nachstehende Art einquartirt worden, und zware in die Gemeinde Mahlberg

   

Ofizier

Unterofizier

Pferde

 
 

Mahlberg

-

10

-

 

Nach dem bestimmten Verhältniß hätten diese Truppen eigentlich auf nachstehende Art verlegt werden müßen, daß davon gekommen wären nach

Mahlberg - 20

allein dieselben, welche sich weigerten in die übrigen Gemeinden von Effelsberg, Huverath, und Mutscheid einquartirt zu werden, haben diese Vertheilung aus der Ursache nicht annehmen wollen, weilen bei ihrer Einwaltung dieses nich ausfürbar seye.

Unter obigen soldaten befinden sich auch neun Kranke, welche, da die Kasern der Governements-Miliz derweilen noch frei ist und kein anderer schullischer Plaz dahir ausfindlich gemacht werden konnte, ich dahier verbringen laßen mußte. Gestern Abend haben sich auch K.u.K. Uhlanen mit Gewalt in der Gemeind Arloff einquartirt, welche von Rheinbach aus dahin gekommen sind. Da dieser doppelte Last für mein Amt zu hart gewesen wäre, so habe ich durch Hülfe des Herrn Major von Burghof bewirckt, daß letztere sich wieder hinweg begebe haben.”

1814 am 2ten 8ber (2. Oktober)

“No. 2747
Der Freiherr von Taubenheim Ritmeister und Eskadrons Chef des Königlich Sächsischen Husaren Regiments.

Der Schöffen der Gemeinde Schönau beklagte sich bei mir, daß sich alle 93 Husaren befänden, und im ?? von Mahlberg, wozu der Ort Langscheid gehört, davon nur 39 einquartirt seyen. Um zwischen diesen zwey Gemeinden die verhältnismäßige Gleichheit herzustellen, müßten nach der ersteren noch vier Husaren verlegt werden.

Euer Hochwohlgeboren ist die in meinem Amte leider allgemein eingerißene Armuth vielen schon bekannt, und eben so sind Hochdieselben unterrichtet welchen Druck die gegenwärtig einquartirte Husaren meine ?? , bei solchen Umständen ist nicht so empfindlich, als Ungleichheit, und die schwerste Last ist leichter zu tragen, wenn man nur weiß, daß es gleich aufgeteilt ist.

Wenn es wohl geschehen könnte, daß noch vier Husaren aus Schönau nach Mahlberg verlegt würden, dann wäre wieder Zufriedenheit einiger Menschen hergestellt. Ich wage es also, Euer Hochwohlgeboren um diese Abänderung utsg (untertänigst) zu bitten, wenn sie sich nemlich leicht vornehmen laßet.

Ich habe die Ehre mit dem vollkommendsten Respekt und Hochachtung zu seyn.

Euer.....”

1814 am 3ten 8ber (8. Oktober) “No. 2748

Euer Hochwohlgeboren überpracht ich in der Anlage ein Protokoll samt.....

dann noch zwey Männer Von Mahlberg und eicherscheid gestern Nachmittag zwischen fünf und sechs Uhr von mehreren Husaren auf dem Michaelsberg sehr stark miß handelt worden sind. Hochdieselben bittend, diese Sache untersuchen und die Thäter bestrafen zu wollen

habe ich S.”

1814 Am 4. 8ber (4. Oktober)

“No 1749 1. Beilage
An Herrn Stammel, Staats-Prokurator des Bönnischen kreisgerichtshofes. Indem ich Ew. Ho. in der Anlage Abschriften des über die Erklärung von dem hiesigen Taglöhner Peter Müller abgefaßten Protokolls sowohl als auch der visum et repertum des hiesigen herrn Districktsarzt übersende, habe ich die Ehre zu bemerken, das ich die Originalien davon an den hiesigen Herrn Commandanten der Königl. Sächs. Husaren überschickt habe, welcher mich versicherte, daß er die Husaren, so die angegebenen Mishandlungen verübte, auf das schärfste bestrafen werde.

Ich habe S.

1814 9. Xbris (9. Dezember)

“Epidemie zu Mahlberg 1. Beilage
Aus dem beigehenden Bericht des Herrn Districkts-Arztes ist zu entnehmen daß in der Gemeinde Mahlberg eine Epidemie sich zu verbreiten anfängt. Wegen der äußersten Armuth fast alle Einwohner ist es nicht allein dringend, Arzney-Mittel anzuwenden, sondern, um ganz zu helfen, muß auch für kräftige Lebensmittel gesorgt werden. Zu dem Ende habe ich bereits 12 Pfd Ochsenfleisch, 2 Pfd Reiß und ein Maaß alten Ahr-Bleichand abreichen laßen, und da wegen noch starken Forderungen an die Armenkaße diese Lieferung niemand übernehmen wolle, so habe ich die Zahlung davon selbster übernehmen müßen. Bei diesen kritischen Umständen bitte ich also Ew. Bm. (ehrwürdiger Bürgermeister) hochgeneigtes verfügen zu wollen, daß aus der Amts-Kaße eine Summe von beiläufig 25 bis 50 oder allenfalls mehrerer Francken nach und nach in die Hände des würdigen Herrn Pastor Müller zu Schönau gegeben werde, um nach Vorschrift des Herrn Districktsarztes verwendet zu werden. Die Krankheit entstand hauptsäglich aus der Ursache, weilen die armen Menschen sich die zum Lebens Unterhalt erforderliche Nahrung nicht verschafen Können. Wenn mein Amt nicht bald von Einquartirung befreit wird, dann verbreitet dieses übel sich allgemein, und es wäre eine Glatte Unmöglichkeit, in einem solchen Falle zu helfen.

Mit dem vollständigsten Respeckt

am 9.xbris 1814”

1815 30. März

Der Kreisdirektor Rehfeld von Bonn vereidigt Christian Nettersheim zum “Feldschütz” der Gemeinde Mahlberg.

1815

Durchgreifende Reparatur der Michelskapelle.

1815 Juni

Frau Agnes Lünebach aus Mahlberg fängt einen Jungwolf.

1815

Der Mahlberger Förster Johann Binzenbach fängt einen männlichen Jungwolf.

1815 September

Große Treibjagd auf Wölfe mit 400 Treibern, mit 30 Mann Beteiligung aus Mahlberg.

1816

Der Erlös der Jagdpacht beträgt für Mahlberg 7 Thaler und 12 Groschen.

1815 20. April

Auf dem Wiener Kongreß wird das Rheinland dem Königreich Preußen zugesprochen. Danach wurde es in Landkreise eingeteilt. Mahlberg gehörte von 1798 bis zum 1. Oktober 1932 zum Kreis Rheinbach. Nach Auflösung des Kreises Rheinbach kam Mahlberg zum Kreis Euskirchen.

1816

Die Nutzflächenverteilung in Mahlberg und Langscheid:

 

Ackerland

226 Morgen

Wald

400 Morgen

 
 

Wiesen

50 Morgen

Hutweiden

150 Morgen

 

1816

Es war ein großes Hungerjahr; Sommer und Herbst nur Regen. Das Getreide faulte und die Kartoffeln erfroren auf den Feldern.

1816

Mahlberg ist von 1816 bis 1969 eine selbständige Gemeinde.

1817

Die Michelskapelle ist reparaturbedürftig. Pfarrer Müller von Schönau erhält von General-Vikar Klinkenberg aus Aachen die Erlaubnis eine Kollekte abzuhalten. Auch in den Kreisen Bonn, Rheinbach und Lechenich wird gesammelt.

1818 15. November

“Die Verpachtung der Gemeinde-Jagd von Mahlberg wird am 5. Dezember auf dem Bürgermeister-Amte Statt haben.”

1818 7. Dezember

Der Erlös der Jagdpacht beträgt für Mahlberg 7 Thaler und 12 Groschen.

1819 24. Januar

Laut Verordnung wird der Regierungsbezirk Köln in Hebammen-Distrikte eingeteilt, u. a. :

VII Kreis Rheinbach, n) Schönau.

für die Gemeinden Schönau, Langscheid und Mahlberg der Bürgermeisterei Münstereifel.

1819 1. Juni

“Laut Gesetz vom 8. Februar 1819 ist das Hauptkontingent der Thür- und Fenster-Steuer fällig.
In Mahlberg beträgt das gesamte Steueraufkommen:

23 Reichsthaler, 14 Groschen, 1 Pfennig.”

1820 30. März

Am Michelsberg, am Engelsberg und im Rosensiefen werden durch die Waldwärterei Münstereifel insgesamt 57 Morgen und 46 Quadratruthen abgeschätzt für 847 Reichsthaler, 11 Groschen und 11 Pfennige Forstparzellen verkauft. Diese Forstparzellen kommen her von den Jesuiten zu Münstereifel.

1820

Die Personal-Steuer für 1820 ist fällig, u. a. :

für Mahlberg: 9 Reichsthaler, 5 Groschen, 10 Pfennige.

1820

Mit Hilfe ihrer Wohltäter wurde die Michaelskapelle gründlich renoviert.

1821 8. März

Für die Bürgermeisterei Münstereifel werden ernannt:

 

zu Taxatoren

u.a.: 3) Hermann Josef Horst, Schönau

 
 

zu Stellvertretern

u.a.: 2) Hubert Raaf, Mahlberg

 

1821 April

Die Hebamme Barbara Prinz, geborene Engels, ist zur Distrikts-Hebamme für Schönau, Mahlberg und Langscheid im Kreise Rheinbach ernannt worden.

1822 August

Der älteste Übersichtshandriss im Maßstab 1:10000 von Mahlberg existiert aus dem Jahre 1822 und lagert im Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Schloß Kalkum.

1822

Die Michelskapelle mit Berg wird als Eigentum der Gemeinde Schönau erwähnt. Von jetzt an ist der Schönauer Pfarrer allein für die Versorgung der Kapelle verantwortlich.

1823

Die älteste Urkarte im Maßstab 1:1250 von der Ortslage Mahlberg existiert aus dem Jahre 1823 und lagert im Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Schloß Kalkum.

1824 24. August

Das Dach des Priesterhauses auf dem Michelsberg wird repariert.

1824 1. September

“Für die an der Michelsbergerkapelle ausgeführte kleine Reparaturen hat der Schöffe Johann peter Schroeder zu Mahlberg vorgeschoßen

 

1 ) An Joh. hub Schomers zu Lommersdorff für ein Malder Trierischen Kalck nebst Knecht 40 St.

1 Rh

40 St

 

2) An den Maurer p Ringes von Lommersdorff
für 9 1/2 tägige Arbeit per Tag 30 Stb

4

45

 

3) Für Beihülfe 1 Tagelohn

 

15

 

4) Für Bünnägel

 

7

 

Zusammen

6

47

Den Betrag mit Sechs Rthlr vierzig Sieben Stüber Kölnisch von Herrn Kirchenrendant Wulffing zu Munstereiffel empfangen zu haben bescheinige.

Mahlberg den 1ten Sept 1824
gez: Johann Peter Schroeder Scheffen

Für die zur Ausbeßerung der Michelsbergerkapelle abgenommenen Schwärz und Lackmaus ist mir von H Kirchenerendant Wulffing hierselbst der Betrag von zwanzigneuen Stüber bezahlt worden.
Münstereiffel den September 1824

gez: Windeck”

Lackmaus, Lackmus = blauer Naturfarbstoff)

1827 16. Januar

Die Erzdiözese Köln wird in Dekanate eingeteilt, u. a.:
XI Das Dekanat Münstereifel mit folgenden 12 Pfarreien:
Kreis Rheinbach

 

1. Flamersheim,

2. Cuchenheim,

 
 

3. Großbüllesheim,

4. Kirchheim,

 
 

5. Stotzheim,

6. Kirspenich,

 
 

7. Houverath,

8. Muedscheidt,

 
 

9. Effelsberg,

10. Muenstereifel,

 
 

11. Ruperath,

12. Schoenau.

 

Landdechant wird Pfarrer Christian Joseph Thelen zu Cuchenheim.

1828/1831

Aus diesen beiden Jahren existieren noch zwei Bescheinigungen von der Pockenschutzimpfung gegen Menschenpocken.

1828

Der Herr von Wülfing aus Münstereifel stiftet 750 Thaler zur Ausbesserung Michelskapelle.
der

1828 11. - 12. Oktober

In der Nacht wurden aus einer Köhlerhütte im Mahlberger Busche verschiedene Kleidungsstücke, Geld und Lebensmittel gestohlen.

1830

In der Bürgermeisterei wurden zur Abschätzung von Gebräuchlichkeiten ernannt und vereidigt, u.a.:
Peter Haag aus Mahlberg als Taxator und
Johann Peter Haag aus Schönau als Stellvertreter.

1832 Juli

Johann Peter Haag und Friedrich Radermacher aus Mahlber haben die Bauhandwerkerprüfung als Zimmermann abgelegt und sind berechtigt der selbständigen Ausübung ihres Gewerbes nachzugehen.

1832 22. August

Die Mahlberger Gemeindejagd wird öffentlich meistbietend verpachtet.

1832 20. September

Auf dem Rathaus zu Rheinbach werden Königliche Domänen-Güter zum Verkauf angeboten:
Unter anderem: g. Güter, gelegen in der Bürgermeisterei Münstereifel
51) Die sogenannte Galgenwiese nebst einem Stücke öden Landes, groß 5 Morgen Magdeburgisch Maß, gelegen in der Gemeinde Mahlberg, herrührend von dem ehemaligen Reichsgrafen von Blankenheim, verpachtet an Joseph Frings zu Effelsberg bis zur Veräußerung für 1 Rthlr. und die Steuern.
(Amtsbl. der Königl. Reg. Köln, den 13. August 1832.)

1834 3./4. Oktober

“In der Nacht vom 3. auf den 4. dieses Monats sind mittelst eines Einbruchs aus der Kapelle auf dem Michelsberge folgende Gegenstände gestohlen worden:

  1. 6 Alben, wovon 4 frisch gewaschen und einige vorne auf der Brust mit M. gezeichnet sind;

  2. ein neues Kommunikantentuch mit kleiner Spitze von Gebild;

  3. 2 Altartücher

  4. ein Cimborium;

  5. 2 Paar zinnere Pollen und

  6. 3 Kelche vergoldet.

Indem ich diesen Diebstahl zur öffentlichen Kunde bringe, ersuche ich Jeden, der über den Thäter oder das Verbleiben der gestohlenen Gegenstände Auskunft ertheilen im Stande ist, solche mir oder seiner nächsten Polizeibehörde mitzutheilen.

Bonn, den 15. Oktober 1834
Der Königliche Prokurator, Eversmann

1836 6. Mai

“Ein Blitz hat bei einem Gewitter, welches sich um 1 Uhr rasch bildete, den Turm der Kirche auf dem Michaelsberg entzündet und diesen mit dem Kirchenschiff in Asche verwandelt.”
Vermutlich wurde bei diesem Brand das Missale von 1556 vernichtet. Die Kapelle blieb fast 20 Jahre in Schutt und Asche liegen.

1836

Im Atlas von Preußen steht:
“Mahlberg, Dorf mit einzelnem Hause und Wallfahrtskirche Michelsberg, Regierungsbezirk und Landgericht Cöln, Kreis- und Friedensgericht Rheinbach, 44 Häuser mit 226 Einwohnern. Bürgermeisterei Münstereifel, Kirchspiel Schoenau. 28. Landwehr-Regiment, 2. Bataillon. Post Münstereifel.”

1836

Die Bergische Feuer-Assekuranz hat im Jahre 1836 an Brandentschädigun gezahlt, für die Gemeinde Mahlberg 131 Thaler, 7 Silbergroschen, 6 Pfennige.

1838 28. Mai

Mit Nikolaus Wiesbaum wird für Mahlberg erstmalig ein Lehrer erwähnt. Ob der erste Lehrer für Mahlberg war, ist noch unbekannt.

1840 25. November

“Durch Contumacial-Urtheil der ersten Civilkammer vom 25. November 1840 wurde der Schreinergeselle Peter Joseph Gieffel von Mahlberg interdicirt erklärt und zur Tragung der Kosten verurtheilt.
Für die Richtigkeit des Auszuges

Köln, den 1. Februar 1841; Der Landgerichts-Sekretair, gez: Thurn.

1846 3. April

Laut Bekanntmachung der Königlichen Regierung ist die Einführung der neue Gemeindeordnung in der Bürgermeisterei Münstereifel beendigt worden. Di Bürgermeisterei ist zusammengesetzt aus den Gemeinden Münstereifel, Arloff, Effelsberg, Houverath, Iversheim, Mahlberg, Müdscheid und Schönau.

1847 21. August

Musterungsbefehl und Gestellungsattest des Johann Peter Schroeder.

1848 11. August

Bekanntmachung der Königlichen Regierung: Am 10. September wird ind den Gemeinden u. a. in Mahlberg die niedere Jagd eröffnet. Diese Eintragungen wiederholen sich bis zum Jahre 1872. Zur niederen Jagd gehören laut Gesetz vom 26. Februar 1870 folgende Wildarten: Dachs, Rebhuhn, Auer-, Birk- und Fasanenhennen, Haselwild und Hasen.

1848 30. September

Die Gemeinde Mahlberg gibt 50 Thaler als freiwilligen Beitrag zur Bestreitung de Staatsbedarfs.

Die Jahre 1851 - 1900...

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Web    mahlberg.info

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